Schwarzwaldverein e.V.
Seit 1864 im Schwarzwald aktiv
  • 1886
    Gründung der Sektion Freiburg des Badischen  Schwarzwaldvereins und Wahl des Vorstandes. Vorsitzender Landgerichtsrat Sengler       

    Vorgesehene Aufgaben: Touristische Erschließung der Schwarzwaldhöhen und Täler, Erbauung und Erhaltung von Weganlagen, Anbringen von Wegbezeichnungen, Errichtung von Aussichtstürmen und Schutzhütten, Fassung von Quellen, Aufstellen von Bänken.

    1887
    Einrichten einer Auskunftstelle Aufgaben der Auskunftstelle: Auskunft, Annahme von Anmeldungen, Verkauf von Kartenmaterial und Vereinsabzeichen, täglicher Aushang des Wettertelegramms vom Todtnauberg - später Feldberger Hof.

    1889
    25 jähriges Jubiläum des Schwarzwaldvereins. Einweihung des Roßkopfturmes.

    1892
    Vorsitzender Landgerichtsrat Sengler verstorben. Nachfolger ist Prof. Dr. Thomas.

    1893
    Die erste Wegkarte mit farbiger Wiedergabe der bezeichneten Wege wird herausgegeben.

    1896
    10-jähriges Bestehen der Sektion.

    1897
    Vermächtnisse und Schenkungen unter anderem vom "Velocipedenklub".

    1898
    Hofrat Prof. Dr. Thomas verstorben. Den Vorsitz übernimmt Oberforstrat Freiherr von Teuffel.

  • 1906
    Eingemeindung von Zähringen in die Stadt Freiburg.

    1909
    Auf Anregung der Sektion Freiburg wird das Blatt "Feldberg" der Schwarzwaldvereinskarten herausgegeben.
    Pflege der Geselligkeit durch Voträge aus den Gebieten des Wanderns und der Länderkunde, sowie durch musikalische Darbietungen.

    1911
    Oberforstrat Freiherr v. Teuffel verstorben.
    Den Vorsitz übernimmt Major a.D. Karl Stark.

    1913
    Bei der Aufzählung der auswärtigen Mitglieder werden folgende Orte genannt:
    Breslau, Chemnitz, Dresden, Durban (Afrika), Görlitz, Hagenau i.E., Leipzig, Lissabon, Metz, Mühlhausen i.E., Münster bei Cannstatt, Saarburg i. Lothr., St. Petersburg, Schlettstadt i.E., Stettin, Zoppot, Zwickau.

    1914
    50 jähriges Bestehen des Hauptvereins.
    Aus Anlaß des 50 jährigen Jubiläums wird der Festschrift eine Karte des Sektionsgebietes mit allen von der Sektion gebauten und markierten Wegen und Stegen als Jubiläumsgabe der Sektion beigefügt.
    Diese Wegkarte mit farbigen Wegbezeichnungen für das ganze Sektionsgebiet enthält genaue Angaben über Zeichen, Höhen und Entfernungen.
    Herausgabe eines Liederbuches der Freiburger Sektion.

    1915
    Änderung der Bezeichnung "Sektion" in Ortsgruppe.
    Nagelung des "Eisernen Baumes" (Kriegswahrzeichen).

    1920
    Außer Wanderungen werden auch Bierabende und Familienabende mit wissenschaftlichen Vorträgen durchgeführt.

    1921
    Einweihung des "Straßburger  Brunnens" am Ringweg zur Erinnerung an die ehemalige Straßburger Sektion und den "Hedwigsbrunnen" auf dem Schönberg.

    1923
    Angliederung einer Abteilung für Jugendwandern an die Ortsgruppe.

    1924
    Wiederherstellung des zerstörten Straßburger Brunnens, Instandsetzung der Behaghel-Hütte.

    1925
    Unter Oberforstrat B. Jäger wird ein autofreier Fußweg durch das Höllental angelegt: der "Jägerpfad". Am 11. Dezember wird unter der Leitung von Oberforstrat B. Jäger der Hirschsprungfelsen durchgebrochen  (Hirschsprungfelsen-Tunnel).
    Für den Durchbruch waren 600 Arbeitstage erforderlich.

  • 1926
    In Anerkennung der Verdienste, die sich das  Ausschußmitglied Camill Noppel durch seine Wegemakierung erworben hat, wird der Felsen am Weg Posthalde-Alpersbach "Noppelfelsen" benannt.

    1929
    Vom Jägerpfad aus wurde ein direkter Zugang zur Station Hirschsprung von der Ortsgruppe Freiburg errichtet.
    (Errichtung eines Steges über den Höllenbach gegenüber der Bahnunterführung)

    1930
    Errichtung der Schauinslandbahn (Seilschwebebahn). Die Schauinslandbahn gewährt den Mitgliedern der Ortsgruppe Freiburg des Schwarzwaldvereins Fahrpreisermäßigung.

    1932
    Anschluß des Schwarzwaldvereins sowie der Abteilung "Jung-Schwarzwald" (Jugendgruppe) an den Reichsverband deutscher Gebirgs- und Wandervereine.
    Angliederung des Schauinslandgebietes an den Höhenweg Pforzheim-Basel.
    Anlage eines Fußweges vom Bahnhof Bärental zum Feldberg.

    1933
    Angebot von Wochentag-Schwarzwaldwanderungen für Einheimische und Fremde.

    1937
    Unter der Leitung von Wanderführer Doldinger wurde das Gebiet von Bernau neu bezeichnet.

    1938
    Im September Enthüllung eines Gedenksteins für Bezirkswegwart Doldinger (Doldinger-Felsen) in Bernau.

    1939
    13. - 16. Juli: Teilnahme am 1. Großdeutschen Wandertag in Hirschberg im Riesengebirge

    1946
    Die Militärregierung untersagt jede Vereinstätigkeit.

    1947
    Wiederzulassung des Schwarzwaldvereins im Dezember.

    1948
    Die Hofsgrunder Hütte besteht seit 10 Jahren.
    Nach der Wiederzulassung wurde mit der  Wiederherstellung der zerstörten Wege und Makierungen begonnen.

    1950
    Instandsetzung der Ravennaschlucht unter tatkräftiger Mithilfe von Bezirkswegewart Heim.

  • 1951
    Wiederaufbau der Jugendgruppe unter der Leitung von Renè Hönig.
    Heim in der Jugendbaracke am Rotteckplatz.
    Gründung einer Gesangsgruppe.

    1953
    Jugendgruppe "Schauinsland" (10-14  Jahre)
    und "Feldberg" (15-25 Jahre)

    1954
    Übernahme eines nahezu fertigen Neubaus unweit des Gasthauses "Heiligenbrunnen" bei Hinterzarten.
    Der frühere Eigentümer Schwörer ist durch einen Unfall ums Leben gekommen.
    25. Juli: Einweihung des Wanderheims "Berghäusle"

    1956
    Ab jetzt erscheint "Das Berghäusle", eine Beilage der Ortsgruppe Freiburg zur Zeitschrift des Schwarzwaldvereins.

    1957
    Die Jugengruppe wird in 2 Abteilungen gegliedert:
    Gruppe "Rasselbande" (10-14 Jahre) und
    Gruppe "Feldberg" (15-25 Jahre).

    1958
    Erwerb des neben dem Berghäusle liegenden Grundstückes in Richtung Heiligenbrunnen, auf dem sich die Quellenfassung  befindet.

    1961
    Bauliche Maßnahmen auf dem Berghäusle: Warmluftheizung, Familienzimmer mit fließenden Wasser, Erweiterung des Keller-Waschraums. Ferner  Anschaffung von Matratzen, Bettdecken, Kopfkissen u.ä.

    1962
    Der Jugendschlafraum auf dem Berghäusle wird zur Benutzung freigegeben.

    1964
    100-jähriges Jubiläum des Schwarzwaldvereins gemeinsam mit dem Deutschen Wandertag.

    1968
    Die Ortsgruppe hat keine Jugendgruppe mehr.

    1969
    Einbau einer Ölheizung auf dem Berghäusle.
    Heimwart Kiefer stellt einen Brunnen vor dem Wanderheim, das jetzt ganzjährig geöffnet ist.
    Das Dreiertreffen, bestehend  aus den Ortsgruppen Basel, Freiburg und Mülhausen des Vogesenclubs wird ins Leben gerufen.

    1970
    Erste gemeinsame Wanderung - Dreiertreffen in der Schweiz

    1972                                                                                                                                    2. Juli: Eröffnung des auf Anregung von Naturschutzwart Röderer von der Ortsgruppe Freiburg-Hohbühl angelegten Hexentalrundwegs
    27. August: Dreiertreffen auf dem Kandel mit der Ortsgruppe Basel und dem Vogesenclub Mülhausen

    1975
    Neugründung einer Jugendgruppe.
    Für das Wanderheim Berghäusle wird eine Konzession beantragt.

  • 1976
    Der Westweg wird ab Fürsatzhöhe ummakiert und führt jetzt direkt am Berghäusle vorbei.

    1978
    Bestellung einer Satzungsänderungskommision.

    1979
    Die Sanierung des Altbaus auf dem Berghäusle wird begonnen.
    Für jedes Zimmer ist fließendes Kalt- und Warmwasser vorgesehen.

    1982
    Entwurf eines Pachtvertrages für das Berghäusle.

    1984
    Laut Feststellungbescheid des Finazamtes Freiburg-Stadt wird die Ortsgruppe Freiburg "wegen  ausschließlicher und unmittelbaren Förderung der Heimatkunde und Heimatpflege als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt".
    Der unterhaltene wirtschaftliche Geschäftsbetrieb ist steuerpflichtig.

    1985                                                                                                                            Samstag 13. April: Großkundgebung gegen das Waldsterben auf dem Rathausplatz in Freiburg,
    veranstaltet von der "Initiative Schwarzwald".

    1986
    Die Ortsgruppe Freiburg des Schwarzwaldvereins besteht 100 Jahre.

    1989
    Das Wanderheim Berhäusle ist seit 35 Jahren im Besitz der Ortsgruppe.
    Aus diesem Anlaß wird am 3. Juni mit einem kleinen Festakt bei Anwesenheit des Vorstandes der Name erweitert.
    Es soll in Zukunft Berghäusle-Hubert-Kölble-Haus heißen.
    Dadurch sollen die Verdienste von Hubert Kölble um Ortsgruppe und Wanderheim gewürdigt werden.

    1991
    1. Preis in der Wanderrally
    Kauf einer Pfahlramme für die Wegwarte

    1992
    Für die Wanderführer findet ein "Erste Hilfe Kurs" statt.
    Der Wiedereintritt in den deutschen Wanderverband wird beschlossen.

    1994
    Der Schwarzwaldverein wird als Naturschutzverband anerkannt.
    Der Kauf einer Immobilie für die Geschäftstelle ist geplant.

    1995
    25 Jahre Dreiertreffen in der Schweiz

    1997
    Pächterwechsel auf dem Berhäusle, da der Vorpächter durch Mißwirtschaft vorzeitig aufgeben mußte.

    1999
    8. und 9. Mai: Einweihungsfeier des Hauses des Schwarzwaldvereins in Freiburg

  • 2001
    30. September: Teilnahme der Ortsgruppe am Freiburger "Markt der Möglichkeiten" auf dem Seeparkgelände im Rahmen des "Internationalen Jahres der Freiwilligen"

    Pächterwechsel auf dem Berghäusle

    2005
    Mai: die Ortsgruppe Freiburg ist im Internet zu finden.

    2008
    Die Website der Ortsgruppe Freiburg wird komplett neu gestaltet.

    2014
    neue Pächter

    2018
    Es gibt neue Pächter im Berghäusle.
    Der Pachtvertrag und die Satzung wurden überarbeitet.

    2019
    Die Website der Ortsgruppe Freiburg wurde komplett neu gestaltet.